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Spielanalyse 2. NLA Runde - 24. Mai 2008 und Nachtragsrunde - 25. Mai 2008
Am Samstag spielte FB Elgg erstmals vor heimischen Publikum. Zu Gast waren Ettenhausen und Rickenbach-Wilen
sowie das Schweizer Sportfernsehen, welches das erste Mal alle drei Spiele aufzeichnete.
Gleich im ersten Spiel gegen RiWi kristallisierte sich RiWi als Favorit heraus. Sie spielten mit
ihrer Routine stark auf und provozierten die Elgger so zu Fehler. Zudem haderten die jungen Elgger
mit der Anspannung und bestimmt auch ein bisschen mit der Nervosität, da man das erste Mal vor
laufender Kamera spielte. Folglich musste man den Ersten Satz abgeben und Ueli Rebsamen übernahm
den Service und den Rückschlag. Dank einer kämpferischen Leistung und dem Willen, dieses Spiel doch
noch zum Guten zu wenden, gewannen die Elgger den zweiten Satz. Der dritte Satz war bis zum Schluss
ausgeglichen, ehe RiWi aus den grösseren Reserven zerren konnte und Elgg schlussendlich doch noch
knapp bodigte. Im entscheidenden Satz fanden die Elgger nie mehr richtig ins Spiel und mussten diesen
relativ klar abgeben.
Zu diesem Zeitpunkte musste man zugestehen, das RiWi mehr Substanz hatte und die Elgger teilweise zu nervös
agierten.
Im zweiten Spiel gegen den Nachbarn Ettenhausen forderte der Coach einen Sieg gegen einen vermeintlich
schlagbaren Gegner. Die Elgger starteten gelöster ins Spiel und konnte zugleich die ersten beiden
Sätze nach Hause fahren. Diesmal stimmte die Kombination Dominic Bächlin am Service und Ueli Rebsamen am
Rückschlag und die Hintermannschaft spielte fast tadellos und brachte die Zuspiele sauber auf die Leine.
Trotz dem starken Auftritt fanden die Ettenhauser wieder ins Spiel, da vor allem die Elgger Angriffsbälle nicht
mehr die nötigen Punkte einfuhren. Ettenhausen kämpfte sich immer besser zurück ins Spiel und konnten den
dritten Satz gewinnen. Der vierte Satz war bis zum 9:9 ausgeglichen, bevor die Elgger Ettenhausen mit
zwei direkten Schlagfehlern den Satz schenkten.
Im alles entscheidenden Satz zog Ettenhausen zu Beginn weg, manövrierte sich aber mit etlichen Eigenfehler
am Schlag selber ins Abseits und die Elgger gewannen diesen Satz ohne grosse Mühe.
Diese ersten beiden Punkte waren enorm wichtig und im grossen und ganzen stimmte die Leistung auf allen
Positionen. Dennoch gibt es viel Arbeit, um gegen die anderen NLA Vertreter bestehen zu können.
Am Sonntag musste Elgg nochmals zu einer NLA Runde antreten, da die verschobene erste Runde nachgetragen
wurde.
Im ersten Spiel mussten das Fanionteam gegen Jona antreten. Jona lief kompakt auf und spielte sicher und vor
allem ohne Eigenfehler. Dominic Bächlin am Service und Ueli Rebsamen aus
dem Spiel konnten Jona nicht genug Druck aufsetzten, damit Elgg sein eigenes Spiel aufsetzen konnte. So stand
man oft unter Druck und lag zugleich bei allen Sätzen von Beginn
weg in Rücklage. Im ersten Satz war das Spiel der Elgger verkrampft und viele ungezwungene Fehler
erschwerten ein schönes Spiel. Im zweiten Satz fehlte weiterhin der Kampfgeist und
der endgültige Wille zum Sieg. Auch ein Timeout brachte die erwünschte Wende nicht und
so musste auch dieser Satz an Jona abgegeben werden. Im dritten Satz ging es im selben Stil weiter.
Jona spielte clever auf und gab Elgg nie die Möglichkeit, um in Vorsprung zu kommen und aufzutrumpfen.
Schlussendlich musste man sich relativ klar in drei Sätzen geschlagen geben.
Nun hoffte man auf ein positives Resultate gegen den Aufsteiger Diepoldsau. Diese Mannschaft konnte man vergangene
Woche im Cup noch auf eindrückliche Weise schlagen, doch heute wollte es nicht klappen. Die Elgger
Mannschaft spielte nicht schlecht auf, doch gegen die solide Abwehr und den enorm kräftigen Rückschlag
vom Diepoldsauer Nationalspieler Lukas Lässer war kein erfolgreiches Gegenmittel zu finden.
Deswegen vielen die Elgger auch in jedem Satz zugleich in Rücklage, was man trotzdem oft wieder
aufholen konnte. Schlussendlich fehlte jedoch bei allen Spielern die nötigen Reserven, um den Schwung
aus der Aufholjagd mitzunehmen und man musste die Sätze an Diepoldsau abgeben. Zusätzlich musste Dominic Bächlin
mit Achillessehnen Problemen im zweiten Satz ausgewechselt werden und wurde durch Samuel Kägi ersetzt.
Er fand gut ins Spiel, konnte aber den entscheidenden Ruck nicht durch die Mannschaft bringen.
Die Elgger spielten auf ähnliche Art und Weise weiter und verloren gegen Diepoldsau wiederum in drei Sätzen.
Als Fazit ist klar zu erkennen, dass dieser zweite Spieltag an einem Wochenende zu viel für die jungen Elgger
war und die Konzentration und somit der nötige Kick gegen die clever aufspielenden Gegner fehlte.
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